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Kesselhaus Josephsohn
Galerie Felix Lehner AG
Kesselhaus Josephsohn
Galerie Felix Lehner AG

Kesselhaus Josephsohn – neue Räume

Seit Anfang November 2010 sind die erweiterten Räume im alten Annex-Bau des Kesselhauses ebenfalls für das Werk von Josephsohn als Ausstellungs- und Lagerräume erschlossen und für das Publikum zugänglich.

In den letzten Jahren konnte zusammen mit Josephsohn sein Werk im Atelier und verschiedenen Lagern in Zürich gesichtet, gesichert und aufgearbeitet werden. Viele Arbeiten wurden nach St.Gallen gebracht – hier werden sie restauriert und einige davon in Metall umgesetzt. Die Gipsoriginale werden erhalten und zum Teil im Kesselhaus präsentiert. Bereits seit den Anfängen des Kesselhaus Josephsohn wurde zudem ein grosses Konvolut von Josephsohns Frühwerk provisorisch im Keller gelagert. So hat sich ein grosser Bedarf nach weiteren Ausstellungs- und Lagerräumen für Josephsohns Werk entwickelt.

Nun wurde der alte Annexbau des Kesselhauses mit präzisen architektonischen Eingriffen so umgestaltet, dass er die neue Funktion optimal erfüllt und gleichzeitig immer noch klar als ehemaliges Industriegebäude wahrnehmbar ist. Die Erweiterung des Kesselhaus Josephsohn wurde durch die Galerie Felix Lehner finanziert und von Flury + Furrer Architekten aus Zürich realisiert. Lukas Furrer und Christoph Flury haben in den letzten Jahren bereits verschiedene Umbauten für die Kunstgiesserei und das Sitterwerk ausgeführt.

An der Eröffnung vom 7. November sprachen Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie Berlin, und Annette Spiro, Professorin für Architektur an ETH Zürich.


Presseartikel zur Kesselhaus-Erweiterung:

5. November 2010
Ursula Badrutt Schoch
Wohnen in der Pommesbude
St.Galler Tagblatt, focus

9. November 2010
Kristin Schmidt
Rauchkanal und Rapunzelturm
St.Galler Tagblatt, st.galler kultur