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Kesselhaus Josephsohn
Galerie Felix Lehner AG
Kesselhaus Josephsohn
Galerie Felix Lehner AG

Museum Strauhof, Zürich

Der gestillte Blick - Klaus Merz und die Bilder

19. September 2007 bis 25. November 2007

Klaus Merz gehört zu den Schriftstellern, die sich mit schmalen, aber gewichtigen Büchern in die deutschsprachige Literatur eingeschrieben haben. Von Anfang an, also seit vierzig Jahren, war alles, was auch heute noch sein Schreiben ausmacht, bereits da: «Der Ton, die Melancholie und die Skepsis, der hintergründige Witz und das Spielerische.» (Roman Bucheli)

Für Klaus Merz und sein Schaffen hat das Bild eine besondere Bedeutung. Seine Beschäftigung mit bildender Kunst ist vielfältig und geht weit zurück. Als Schriftsteller hat er über Heiner Kielholz, Franz Fedier, viele andere und auch über Hans Josephsohn geschrieben - z.B. im Feuilleton der NZZ. Werke von Heinz Frey, Ilse Weber oder Heinz Egger haben sein literarisches Werk begleitet. Mit Beat Zoderer, Uwe Wittwer, Niklaus Lenherr und jüngst mit Roman Signer hat er als Autor zusammengearbeitet.–

Peter Erismann dokumentierte in der Ausstellung im Strauhof in enger Zusammenarbeit mit Klaus Merz diese Zusammenhänge - das Universum der Bilder, das den Schriftsteller umgibt, wurde anhand von ausgewählten Künstler-Positionen aufgezeigt. Neben der Arbeit von Heinz Egger, der nicht nur beinahe sämtliche Umschläge der Bücher von Klaus Merz gestaltet hat, war auch Josephsohn mit in dieser Auswahl dabei - eine Liegende und zwei Reliefs vertraten paradigmatisch dessen Oeuvre im Kontext dieser Ausstellung.