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Werkstoffarchiv
Werkstoffarchiv

Gips – seine Formen in Kunst und Architektur

Workshop im Sitterwerk St.Gallen

29. Juni 2015 bis 04. Juli 2015

Im Werkstoffarchiv wird 2015 der Fokus auf das Material Gips gerichtet. Gips hat in seinen verschiedensten Qualitäten in Kunst und Architektur eine Präsenz, als Material im Formenbau kommt es auch bei der Umsetzung von Abgüssen zum Tragen. Dort ist Gips ein wichtiges Hilfsmittel, das die Wirkung und Beschaffenheit von gegossenen Objekten wesentlich prägt.

Vom 29. Juni bis 4. Juli 2015 findet im Sitterwerk ein öffentlicher Workshop statt, in dem historische und aktuelle Herstellungsverfahren von Gipsabgüssen im Zentrum stehen. Der einwöchige Kurs richtet sich an Berufsleute und Studenten der Konservierung/Restaurierung, der Denkmalpflege und Architektur. Thomas Schelper, Werkstattleiter der Gipsformerei Berlin, wird den Kurs anleiten und die praktische Umsetzung von traditionellen Gipsstückformen vermitteln. Parallel dazu können im Umfeld der Kunstgiesserei aktuelle Arbeitsmethoden gezeigt werden. Mit der konkreten Be- und Verarbeitung des Materials sollen die Teilnehmenden für die Beschaffenheit von Gipsabgüssen sensibilisiert werden. Diese entsteht aus einem Zusammenspiel von Abformtechnik, Formenbau, Gipsqualität und Oberflächenveredelung. Weitere Informationen sind der Kursausschreibung zu entnehmen.

Im Rahmen des Projektes geht es im Werkstoffarchiv zudem um die Erweiterung der Sammlungen des Material Archivs. Dies beinhaltet die Recherche zu verschiedenen Gipsarten und Rezepturen. Die Ergebnisse werden im Anschluss in Form von Datensätzen auf der Webseite (www.materialarchiv.ch) und via App öffentlich zugänglich sein. Neben der theoretischen Aufbereitung erfolgt auch die Herstellung von dazugehörigen Materialmustern, welche mit einem RFID-Chip ausgestattet direkt auf die digitalen Hintergrundinformationen verweisen. In dieser Weise und mit einer abschliessenden Ausstellung werden Inhalte und Resultate des Kurses für ein breites Publikum einsehbar.

Das Projekt wird massgeblich von der Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege unterstützt. Mit einer Ausstellung zum Thema wurde das Projekt abgeschlossen.

Kursausschreibung