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Werkstoffarchiv
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Gips – seine Formen

26. Juli 2015 bis 18. Oktober 2015

Im Werkstoffarchiv ist aktuell die Ausstellung «Gips – seine Formen» zu sehen. Die Präsentation zeigt Gips in seinen Varietäten als Material und in seiner Verwendung als Werkstoff im Formenbau. Damit werden auch Ergebnisse aus zwei Workshops, die im Sitterwerk stattgefunden haben, vorgestellt. Mitte März haben sich Studierende des Departements Architektur der ETH Zürich während einer Woche mit Stuckaturen auseinandergesetzt, die schliesslich für eine Shedhalle auf dem Areal umgesetzt wurden. Der zweite Workshop Ende Juni war öffentlich. Im Zentrum standen historische und aktuelle Herstellungsverfahren von Gipsabgüssen. Dabei entstanden mehrteilige Gipsformen, die u.a. Teil der Ausstellung sind.

«Gips – seine Formen» findet als Abschluss eines umfassenden Projektes des Werkstoffarchivs statt, das von der Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege unterstützt wird. Neben der Organisation der praktisch angelegten Workshops beinhaltete das Projekt auch die Erweiterung der Sammlungen des Material-Archivs. Ergebnisse von Recherchen zu verschiedenen Gipsarten werden in Form von Mustermaterial und Datensätzen (www.materialarchiv.ch) öffentlich zugänglich gemacht.

Die Ausstellungsarchitektur wurde von Lisa Höing und Rachel Hess im Rahmen ihrer Wahlfacharbeit an der ETH für das Sitterwerk vor Ort erarbeitet, mit Unterstützung von Enzo Valerio von der Kunstgiesserei St.Gallen.

Am 27. August geben Udo Thönnissen, Mitorganisator des ETH-Stuckworkshops, Lukas Sarasin, Leihgeber von historischen Gipsformen, Keramikerin Cornelia Trösch und Julia Lütolf, Leiterin des Werkstoffarchivs, anhand eines ihrer Exponate einen Einblick in die Ausstellung. Veranstaltungsbeginn ist um 18 Uhr, die Einführung findet um 19 Uhr statt.

Die Ausstellung ist vom 26. Juli bis 18. Oktober 2015 zu sehen.

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